Sicheres Velofahren auf der Viktoriastrasse

12.02.2015 14:58

Postulat im Stadtrat zusammen mit David Stampfli

Der Richtplan Veloverkehr schreibt vor, dass auf Strassen mit grossem Verkehrsaufkommen
Velostreifen angeboten werden müssen. Velostreifen erhöhen die Sicherheit merklich. Wird das
Velofahren sicherer, satteln auch mehr Menschen auf das Fahrrad um. Umfragen zeigen nämlich,
dass gerade mangelhafte Sicherheit viele potenzielle Velofahrende abschreckt.
In der Stadt Bern ist erfreulicherweise ein Grossteil des Basisnetzes mit Velostreifen ausgestattet.
Dennoch gibt es noch einige Lücken, die es zu schliessen gilt. Ganz unangenehm ist es, wenn ein
Velostreifen unversehens aufhört und man mit dem Velo dem Autoverkehr schutzlos ausgeliefert
ist. Genau das ist auf der Viktoriastrasse stadtauswärts nach der Kreuzung mit der Gotthelfstrasse
der Fall. Nach der Kreuzung wird der Velostreifen nicht weitergezogen, stattdessen gibt es dort 20
Längsparkierfelder für Autos. Mit dem Velo muss man diese parkierten Autos umfahren und gerät
in die Strassenmitte. Der Konflikt mit von hinten kommenden Autos oder Bussen ist
vorprogrammiert.

Würde man diese 20 Längsparkierfelder aufheben oder verschieben, könnte der Velostreifen
weitergezogen werden. Das Velofahren auf der Viktoriastrasse – notabene eine Hauptachse für
den Veloverkehr – würde deutlich sicherer. Einige Parkplätze könnten allenfalls in andere nahe
gelegene Strassen verschoben werden.

Der Gemeinderat wird gebeten, zu prüfen, wie die Längsparkierfelder an der Viktoriastrasse
stadtauswärts zwischen Gotthelfstrasse und Blumenbergstrasse möglichst rasch definitiv
zugunsten grösserer Sicherheit für den Veloverkehr aufgehoben werden können.